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Herbes Bier aus den mährischen Beskiden, benannt nach dem slawischen Gott der Gastfreundschaft. Die dreifache Hopfung mit drei tschechischen Sorten verleiht ihm ein ausgeprägtes Hopfenaroma und eine kräftige Bitterkeit, die sich 1970 ihren Weg zu den Biertrinkern erst erkämpfen musste. Heute ist es eines der meistverkauften Schankbiere in Tschechien — ehrlich, kompromisslos und unverwechselbar.
1970erste Charge am 3. Dezember in Nošovice gebraut
3tschechische Hopfensorten in einem Bier (Žatecký červeňák, Sládek, Žatecký pozdní)
50 000Besucher pro Jahr in der Brauerei

Die Geschichte von Radegast begann in den 60er Jahren, als in Nordmähren dringend Bier fehlte. In der Industrieregion wuchsen Fabriken und der Durst, und so fiel die Entscheidung, in Nošovice eine neue Brauerei mit Wasser aus der Beskiden-Talsperre Morávka zu errichten. Den Namen wählten die Menschen 1969 in einem öffentlichen Wettbewerb — es hätte auch Rumcajs oder Magdon werden können, aber der slawische Gott der Gastfreundschaft Radegast gewann. Als dann am 3. Dezember 1970 der erste Braumeister Jaromír Franzl die allererste Charge braute, machte er sie absichtlich deutlich bitterer als in Tschechien üblich. Um seine mutige Wahl zu verteidigen, legte er zwei Proben zur Verkostung vor — eine bittere und eine noch süßere als die damaligen Biere. Die Biertrinker wählten die Bitterkeit, und Radegast baute sich damit einen unverwechselbaren Charakter auf, der bis heute geblieben ist.